Auch in Italien gibt es Champagner

Wenn es etwas ganz Besonderes zu Feiern gibt, wird gerne mit dem festlichen aller Getränke angestoßen. Dem Champagner. Der Schaumwein aus Frankreich wird nach strengen festgelegten Regeln gekeltert und bekommt seine gelöste Kohlensäure durch eine Gärung in der Flasche. Das macht die Herstellung auch aufwendig und teuer.

Da die Bezeichnung „Champagne“ markenrechtlich geschützt ist, dürfen Schaumweine nur als Sekt bezeichnet werden. Schaumweine die nach der Methode des Champagners mit Flaschengärung hergestellt werden heißen in Italien Spumante und die Bezeichnung DOC gibt an, dass er in einem ganz bestimmten Gebiet angebaut wurde.

Neben dem Anbaugebiet in Frankreich, der Champagne werden für das edle Getränk auch nur drei Rebsorten verwendet. Die Mischung der Sorten bestimmt den Carakter des jeweiligen Champagners. Zum Einsatz kommen die weiße Sorte Chardonnay, die roten Pinot Noir, ein Spätburgunder und Pinot Meunier, Schwarzriesling oder auch Müllerrebe.

Spumante wurde im Gegensatz zum Frizzante nach der klassischen Art der Flaschengärung erzeugt. Man erkennt dies an den Trub- und Schwebstoffen am Flaschenboden. Das Kohlenstoffdioxid resultiert aus zweiter Gärung: Indem man einem vergorenen Jungwein Zucker und Hefe beifügt und in einem druckfesten Behältnis abgeschlossen vergärt, bleibt das entstehende Kohlenstoffdioxid im Wein. Bei der klassischen Flaschengärung, bis 1994 auch Méthode champenoise, Méthode traditionnelle oder Champagnermethode genannt, findet die zweite Gärung in der Sektflasche statt. Dieses Verfahren ist für die Herstellung von Champagner, Crémant und Cava zwingend vorgeschrieben. Auch in Deutschland werden hochwertige Schaumweine, vornehmlich Winzersekt, zunehmend nach der Champagnermethode erzeugt.

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